Irresistable Call to Action

With Milly child theme, you can create an unlimited number of popup overlays and display any Divi Builder section inside!

Kniegelenk – Aufbau, Arthrose und moderne Möglichkeiten zur Behandlung

Das Kniegelenk ist ein Dreh-Scharniergelenk. Durch die Verbindung von Oberschenkelknochen und Schienbein ermöglicht das Kniegelenk die Beugung und Streckung des Beins sowie eine leichte Drehung des Unterschenkels bei gebeugtem Knie.

Dabei besteht das Kniegelenk aus Knochen, Knorpel und Bändern. Das Zusammenspiel dieser Komponenten führt zu einem reibungsfreien Verlauf. Ist ein Teil dieser Komponenten gestört, kommt es zu Problemen und Schmerzen im Bereich des Kniegelenks.

Fragen und Antworten

Wie äußert sich eine Kniegelenkarthrose?

Eine Kniegelenksarthrose tritt in der Regel schleichend auf. Zunächst verspürt der Patient nur Schmerzen bei starker Belastung. Mit der Zeit werden die Schmerzen stärker und können auch in Ruhe auftreten. Typisch ist auch ein wechselhafter Verlauf. In den Anfangsphasen der Erkrankung sollte eine konservative Therapie durchgeführt werden.

Wer benötigt eine Knieprothese?

Eine Knieprothese (künstliches Kniegelenk) wird in der Regel dann notwendig, wenn das natürliche Kniegelenk so stark geschädigt ist, dass Schmerzen und Bewegungseinschränkungen den Alltag stark beeinträchtigen. Die häufigsten Gründe dafür sind:

  1. Fortgeschrittene Arthrose (Gelenkverschleiß): Der Knorpel im Knie ist abgenutzt, was zu starken Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen führt.
  2. Rheumatoide Arthritis: Entzündliche Gelenkerkrankungen können das Knie ebenfalls zerstören.
  3. Schwere Knieverletzungen: Brüche, Bandrisse oder Meniskusschäden, die zu chronischer Instabilität oder Schmerzen führen.
  4. Fehlstellungen: X- oder O-Beine, die den Gelenkverschleiß beschleunigen.
  5. Erfolglose Voroperationen: Wenn andere Eingriffe am Knie (z. B. Arthroskopien) keine Besserung bringen.

Eine Knieprothese ist meist der letzte Ausweg, wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmittel, Spritzen oder Orthesen keine ausreichende Linderung mehr bringen.

Für wen eignet sich eine Knieprothese besonders gut?

Menschen mit stark eingeschränkter Lebensqualität durch Knieschmerzen.
Patienten, bei denen konservative Therapien ausgeschöpft sind.
Meist über 60 Jahre alt, aber auch Jüngere bei schwerem Schaden.
Personen, die motiviert zur Reha und Nachbehandlung sind.

Welche Knieprothese benötige ich?

Liegt eine operationsbedürftige Kniegelenksarthrose vor muss entschieden werden, welche Knieprothese die richtige für den Patienten ist. Dabei kommt es auf das Verschleißmuster an. Ist nur der innere Anteil des Kniegelenks betroffen kann eine Teilprothese (Schlittenprothese) verwendet werden. Ist eine generalisierte Arthrose vorhanden muss eine Vollprothese verwendet werden. Welches das geeignete Verfahren für den Patienten ist, muss durch Untersuchungen ermittelt werden.

Ablauf einer Knieprothesen-Operation

Von der Vorbereitung über das Operationsverfahren und das Einsetzen der Prothese bis hin zur Rehabliitation – hier können Sie sich über die einzelnen Schritte informieren

Schritt 1

Vorbereitung

Bevor eine Knieprothesen-Operation durchgeführt wird, erfolgt eine gründliche Vorbereitung. Dies schließt ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt ein, in dem die verschiedenen Optionen und Risiken besprochen werden. Zudem werden in der Regel mehrere Untersuchungen vorgenommen, wie Röntgenaufnahmen oder eine MRT, um das genaue Ausmaß der Schädigung zu bestimmen.

Schritt 2

Operationsverfahren

Am Tag der Operation wird der Patient in den Operationssaal gebracht und in der Regel unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie gesetzt. Der chirurgische Eingriff beginnt mit einem Schnitt am vorderen Teil des Knies, um Zugang zum Gelenk zu erhalten. Der beschädigte Knorpel und Knochen werden entfernt und die Oberfläche des Knochens wird vorbereitet, um die Prothese aufzunehmen. Neuerdings kann auch eine roboterarmunterstützte Technologie bei dieser Operation verwendet werden. Mehr erfahren!

Schritt 3

Einsetzen der Prothese

Abhängig vom Verschleißmuster und dem Umfang der Arthrose wird entweder eine Teilprothese oder eine Vollprothese eingesetzt. Dabei wird die Prothese so angepasst, dass sie perfekt auf die vorbereiteten Knochenoberflächen passt. In einigen Fällen wird Zement verwendet, um die Prothese zu fixieren, in anderen Fällen erfolgt die Fixierung zementfrei, wodurch der Knochen im Laufe der Zeit mit der Prothese verwächst.

Schritt 4

Nach der Operation

Nach dem Einsetzen der Prothese wird die Wunde geschlossen und der Patient in den Aufwachraum gebracht. In den ersten Stunden nach der Operation wird die Beweglichkeit des Beins überwacht und mit ersten physiotherapeutischen Maßnahmen begonnen, um die Beweglichkeit zu fördern und Komplikationen zu vermeiden. Laufen einige Stunde nach der OP sind möglich und gewollt. In der Regel bleibt der Patient einige Tage im Krankenhaus, bis die grundlegende Mobilität wiederhergestellt ist.

Schritt 5

Rehabilitation

Die Rehabilitation ist ein entscheidender Bestandteil des Heilungsprozesses. Sie umfasst Physiotherapie, um die Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit des Kniegelenks zu verbessern. Zudem werden spezielle Übungen durchgeführt, um das Gehen zu trainieren und das Vertrauen in das neue Knie zu fördern. Die Dauer der Rehabilitation variiert, beträgt jedoch in der Regel mehrere Wochen bis Monate, abhängig vom individuellen Fortschritt und der Art der eingesetzten Prothese.

Die erfolgreiche Durchführung der Knieprothesen-Operation und die konsequente Nachbehandlung können die Lebensqualität erheblich verbessern und dem Patienten zu mehr Mobilität und weniger Schmerzen verhelfen.

Kontakt

Ihr Weg zu uns – wir sind für Sie da.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und unterstützen Sie bei allen Fragen rund um Termin, Diagnostik und Behandlung.

Adresse

ATOS Orthoparc Klinik 
Aachener Straße 1021B
50858 Köln

e-mail

Schicken Sie eine Mail an
service-opk(at)atos.de

}
Öffnungszeiten

Montag – Freitag
7 – 17 Uhr

Telefon

Sie erreichen uns telefonisch unter 0221 / 48 49 05-0